Art Award 1/2008

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Uncompleted Skyscrapers(China), Lackspray auf Leinwand, 170x200cm,2006 Foto: Reklame Kontor Franc

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Sculpture (Detroit) Acryl (silber), Lackspray auf Leinwand 140 x 190 cm, 2008

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Delusion (China), Lackspray auf Leinwand, 160x120cm, 2006 Foto:Reklame Kontor Franc

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Felix Malnig Foto: Max Moser

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General Motors (Detroit), Acryl Lackspray auf Leinwand, 180x130cm, 2007 Foto:Reklame Kontor Franc

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Ansicht Preisträgeraustellung in der Art Lounge im Strabag Haus

FELIX MALNIG / GHOST TOWN

Felix Malnig zeigt auf seinen Bildern die sozialen und kulturellen Auswirkungen von Architekturprojekten, Stadtplanung und Gestaltung im öffentlichen Raum wie sie für internationale Großstädte typisch sind. Als Symbole und Denkmäler geplant, die für urbanes Leben, Modernität und wirtschaftlichen Fortschritt stehen, erweisen sich die von Malnig abgebildeten Gebäude und Skulpturen als anonyme Hüllen und Monumente der Stagnation und Trostlosigkeit. Die Vortäuschung von Dynamik, Macht und Aufschwung durch Monumente im öffentlichen Stadt-raum wird von Felix Malnig durch die Mittel seiner Malerei vor dem Auge wortwörtlich aufgelöst. Er arbeitet in Mischtechnik mit silberner Acrylfarbe und farbigem Lackspray auf Leinwand. Die silberne Farbgebung kann dabei für rostfreien Stahl ebenso wie für die bedrohliche Smog-Masse der grauen Stadt-Realität oder den scheinenden Glanz eines nur oberflächlich strahlenden Architektursymbols stehen.
Elisabeth Fritz, Kuratorin, Kunsthistorikerin

http://www.ovos.at/kunden/malnig/work.php4
www.felixmalnig.at

Felix Malnig hat einen neuen technischen Weg einge­schlagen. In früheren Arbeiten hatte der Künstler Luft­polsterfolien anstelle der Leinwand eingesetzt. Die fotografisch generierten Abbildungen bildeten auf den kreisrunden Luftkammern ein Rastersystem, wodurch das frei Malerische zugunsten des technisch Reproduzierbaren relativiert wurde. Nun bedeckt eine silbrige Oberfläche den Bild­träger, die zwischen Mattheit und Spiegelung changiert. Die architektonischen Sujets malt Malnig in schematisierter Weise auf den Grund. In der Distanz verfließen Farben und Formen zu einem homogenen Bildgefüge.
Florian Steininger, Bank Austria Kunstforum

FELIX MALNIG

1967 geboren in Nürnberg, aufgewachsen in Canada und Deutschland
1983 Übersiedlung nach Österreich
1987-92 Hochschule für angewandte Kunst, Wien, Studium der Malerei Meisterklasse für Exper. Gestalten bei Maria Lassnig u. Christian L. Attersee, Diploma
Lebt und arbeitet in Wien

Ausstellungsauswahl

2008
Ghost town, devening projects + editions, Chicago
Mit eigenen Augen, Heiligenkreuzerhof, Wien

2007
Delusion, Galerie habres+partner, Wien

2006
Urban maze, Galerie habres+partner, Wien; Visual drugs,
Zürich

2005
Phänomen Landschaft, Niederösterreichisches
Landesmuseum, St.Pölten

1999
Chilled, Galerie Cult, Wien; An einen Haushalt, Galerie
Maerz, Linz

1998
Schöner Wohnen, Haus Familie Bernsteiner, Wien
Malerei, Ausstellungsraum Mezzanin, Wien

1997
Material world, Galerie Sechzig, Feldkirch; Cut & paste,
Galerie Cult, Wien; Aktuelle Kunst aus Österreich, WAFA
Bank, Casablanca, Marokko

1996
Danke,. dass Sie sich für Kunst entschieden haben,
Apostelhof Wien

1995
Event, Kunstraum Wien

1993
Zierschlacht, Ausstellung der Meisterklasse Attersee,
Heeresgeschichtl.Museum, Wien

1989
Ausstellung der Meisterklasse Lassnig, Heiligenkreuzerhof,
Wien

2004
Playground, n.a.c. vienna, Wien; Der Doppelte Blick,
Künstlerhaus; Palais Thurn u.Taxis, Bregenz

2003
First View, Hilger Contemporary, Wien; Landschaft, n.a.c.
vienna, Wien; Sac de plastic, IG Bildende Kunst, Wien

2002
Daheim, Siemens artLab, Wien
Six positions from Austria, Diana Lowenstein Fine Art,
Miami, Florida ; Central, Stadthaus Ulm, BRD; Really?,
Kunstpavillon, Innsbruck; Kunst nach 1945,
Niederösterreichisches Landesmuseum, St.Pölten

2001
Central, Museumsquartier, Wien; Central, Museum
Morsbroich, Leverkusen, BRD; Central artLab: Neue Kunst
aus Wien, Galerie Binz und Krämer, Köln; Really
Kunsthalle Steyr; Ein Garten für viele Träume, Galerie Ernst
Hilger, Wien; Coming out analyse, Künstlerhaus Klagenfurt
Neuer Wind, Galerie Ernst Hilger, Wien

2000
Common sense, ZONE, Bologna
Eigensinn und Eigensicht, Galerie Museum auf Abruf,
Sammlung der Stadt Wien

Preise, Stipendien

2007 Chicago-Stipendium des Landes Niederösterreich
2006-10 Förderatelier des Bundes
2003 Artist in Residence, Cheng Du, China
2000 Förderungspreis der Stadt Wien; Budapest-Stipendium
1999 Arbeitsstipendium der Stadt Wien; Erwin Ringel-Kunstpreis
1993 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich Stipendium Accademia di Belle Arti, Venedig

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